Gedanken zur Elektromobilität

Gedanken zur Elektromobilität von Geschäftsführer Dominik Kuhlmann Autohaus Friedrich Hoffmann

Gedanken zur
Elektromobiliät.

Geschäftsführer Dominik Kuhlmann teilt seine Gedanken zur Elektromobilität. Viel Spaß beim Lesen.

„Was haben Digitalisierung und Elektromobilität gemein? Für viele Menschen ist beides noch in weiter Zukunft. Dabei hat die Zukunft längst begonnen und lässt sich auch nicht mehr aufhalten. Das Besondere an der Automobilindustrie ist, dass beide Themen zusammenkommen. Der Wagen wird zum rollenden Computer mit Vollvernetzung und Elektroantrieb.

Veränderungen hat es schon viele gegeben in der Branche. Mal kleinere, wie die Einführung von ABS und ESP Systemen, mal größere wie der Umstieg von der Pferdekutsche auf den benzinbetriebenen Antrieb. Und jetzt stehen wir wieder an einer großen Schwelle, bzw. sind eigentlich schon längst darüber gegangen, nur die Auswirkungen bekommen wir jetzt erst zu spüren.

Eigentlich geht es doch immer um Mobilität. Wie komme ich von A nach B. Komfortabel, schnell, bequem? Ist es dabei nicht egal, was für einen Antrieb man dafür nutzt?

Ist es. Allerdings ist unsere Wirtschaft gewohnt seit Jahrzehnten Verbrenner zu produzieren, zu reparieren und zu warten. Das ist gelernte Praxis, benötigt viele Teile, beschäftigt dadurch viele Menschen und das selbst nach dem eigentlichen Produktionsprozess noch. Ein tolles System auf dem auch ein Teil unseres Wohlstandes fußt. Und jetzt soll all das vorbei sein, so zumindest wird es häufig dargestellt. Manche Menschen vergleichen diese Veränderung mit der des Kohleausstieg, oder als tiefgreifendste Veränderung der Branche überhaupt. Superlativen ließen sich bestimmt noch weitere finden, aber Fakt ist, es gibt eine Veränderung. Eine Verlagerung weg vom reinen Verbrennungsmotor hin zu einem Drei Vier oder Fünfklang – Diesel, Benziner, Elektro, Gas, oder auch Wasserstoff. Auch wenn einige Hersteller sagen, Sie steigen aus der Verbrennerproduktion aus, ein paar Jahre haben wir da noch. Wieder andere setzen nur auf Elektroantrieb, ich glaube die Branche forscht genauso am Wasserstoffantrieb und weiteren Möglichkeiten. Im Moment ist vieles was lange Jahre fest stand in Bewegung gekommen. Ist das schlimm, nein. Müssen wir Angst haben, nein. Aber wir müssen uns auf Veränderung einlassen. Oder anders formuliert, wir dürfen Sie mitgestalten. Die Zukunft will gestaltet werden und zwar von uns. Andere sind ja auch nicht da.

Aber was heißt das Ganze jetzt für uns? Als Sauerländer habe ich per Definition schon einmal ein Problem mit Veränderung. Auch wenn das gar nicht stimmt, wir stehen Neuem nur erst einmal etwas skeptischer gegenüber als andere. Und das ist auch gut so. Bevor wir nämlich das Gottvertrauen unserer kölschenen Nachbarn haben „et hät noch immer jut jejangen“, prüfen wir lieber einmal mehr. Welche Auswirkung, welche Entwicklung auf uns hat. Und jetzt wird es konkret.

Elektroautos gibt es schon einige Zeit auf dem Markt, waren aber eher Ladenhüter und etwas für eingefleischte Ökos. Aber jetzt wo eine Greta als Star gefeiert wird, Plastik krank macht und Nachhaltigkeit angesagt ist, kommt Bewegung in die Sache. Dazu gerät die Politik noch dermaßen unter Druck, dass die neue Technologie finanziell unterstützt wird und plötzlich gibt es einen wahren Run auf alles mit einer Batterie unterm Auto.

2020 wird das Jahr der Elektromobilität! Warum ich das behaupte? Weil meine Glaskugel das sagt. Nein, im Ernst. Durch die Subventionen und Anreize der Hersteller und der Politik werden E-Fahrzeuge teilweise günstiger als Verbrenner, dazu kommen eine Vielzahl an neuen Modellen auf den Markt und die Nachfrage ist groß. Alleine seit Jahresbeginn sind die Neuzulassungen in dem Bereich deutlich gestiegen und die Auftragsbücher sind noch gut gefüllt. Jetzt gibt es nur einen Haken, was ist mit den Ladesäulen, wachsen die auch mit? Gegenfrage: Gab es bei den ersten Verbrennern genügend Tankstellen? Ich glaube nicht. In dem Fall bestimmen Angebot und Nachfrage das Verhalten, laden kann man sein E-Fahrzeug an jeder haushaltsüblichen Steckdose. Es wird noch ein paar Herausforderungen beim Bezahlmodus der einzelnen Anbieter geben, aber ich bin davon überzeugt, dass das eine Frage der Zeit ist und wir in zwei Jahren über unsere heutigen Gedanken nur müde lächeln können. Also Produkte gibt es genug, Infrastruktur wächst noch, geht aber schon, Kaufanreize passen auch, ja dann kann es doch losgehen. Auf auf zum nächsten Händler und lassen Sie sich elektrisieren.

Durch den Vorsprung durch Technik entsteht Freude am Fahren, nichts ist unmöglich.😊

In dem Sinn, gestalten Sie den Wandel mit.“

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Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Seit dem 1. September 2017 werden bestimmte Neuwagen bereits nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure, WLTP), einem realistischeren Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen, typgenehmigt. Ab dem 1. September 2018 wird der WLTP schrittweise den neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ) ersetzen. Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO2-Emissionswerte in vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen. Dadurch können sich ab 1. September 2018 bei der Fahrzeugbesteuerung entsprechende Änderungen ergeben. Weitere Informationen zu den Unterschieden zwischen WLTP und NEFZ finden Sie unter www.audi.de/wltp.

Aktuell sind noch die NEFZ-Werte verpflichtend zu kommunizieren. Soweit es sich um Neuwagen handelt, die nach WLTP typgenehmigt sind, werden die NEFZ-Werte von den WLTP-Werten abgeleitet. Die zusätzliche Angabe der WLTP-Werte kann bis zu deren verpflichtender Verwendung freiwillig erfolgen. Soweit die NEFZ-Werte als Spannen angegeben werden, beziehen sie sich nicht auf ein einzelnes, individuelles Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes. Sie dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z. B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen Fahrverhalten den Kraftstoffverbrauch, den Stromverbrauch, die CO2-Emissionen und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen.

Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, D-73760 Ostfildern oder unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.