Elektrosymposium

Unsere Podiumsdiskussion zur Elektromobilität im Winterberger Oversum am 12. März.

Elektrosymposium
am 12. März im Oversum.

Was meinen Sie?

Ist das Sauerland bereit für den Umstieg auf Elektroautos?

Lohnt sich der Umstieg auf Elektrofahrzeuge?

Ist Elektromobilität überhaupt umweltfreundlich?

SAVE THE DATE

Podiumsdiskussion im Oversum

12. März 2020 um 19 Uhr

im Panoramaraum im Oversum Winterberg.

Freie Platzwahl, kostenfreier Eintritt und keine Reservierung nötig.

Am Donnerstag Abend dreht sich alles um das Thema „Elektromobilität“ im Oversum in Winterberg. Mit lokalen Vertretern aus der Wirtschaft möchten wir einen offenen Dialog schaffen und den alternativen Antrieb mit seinen Vor- und Nachteilen genau unter die Lupe nehmen.

Reichweiten, Ladesäulen, Ladeinfrastruktur, Batterien, Ladeleistung, Umweltbonus, diese und viele weitere Punkte werden aufgegriffen und für Sie aufgeklärt. Moderiert wird der Abend von Carolin Linke (Radio Sauerland), die ihre persönliche Erfahrungen berichtet, die Sie mit einem Elektrofahrzeug erlebt hat. Sie testete ein von Autohaus Hoffmann zur Verfügung gestelltes, reines Elektrofahrzeug auf Alltagstauglichkeit im Sauerland. Seien Sie also gespannt und lassen Sie sich zum Thema „Elektromobilität“ updaten.

Unsere Teilnehmer im Überblick:

Dominik Kuhlmann, Geschäftsführer Autohaus Friedrich Hoffmann
Carolin Linke, Moderatorin Radio Sauerland
Frank Lefarth, Obermeister Elektro-Innung Brilon
Winfried Borgmann, Prokurist & Wirtschaftsförderer Stadt Winterberg
Thomas Niemand, Leiter Westnetz-Regionalzentrum Arnsberg

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und auf eine spannende Podiumsdiskussion im Panoramaraum des Winterberger Oversum! Freie Platzwahl, kostenfreier Eintritt und keine Reservierung nötig.

Unsere Podiumsdiskussion zur Elektromobilität im Winterberger Oversum am 12. März.
Unsere Podiumsdiskussion zur Elektromobilität im Winterberger Oversum am 12. März.
Unsere Podiumsdiskussion zur Elektromobilität im Winterberger Oversum am 12. März.
Elektrosymposium im Winterberger Oversum zum Thema Elektromobilität mit Dominik Kuhlmann, Geschäftsführer Autohaus Friedrich Hoffmann

Was haben Digitalisierung und Elektromobilität gemein? Für viele Menschen ist beides noch in weiter Zukunft. Dabei hat die Zukunft längst begonnen und lässt sich auch nicht mehr aufhalten. Das Besonderer an der Automobilindustrie ist, dass beide Themen zusammenkommen. Der Wagen wird zum rollenden Computer mit Vollvernetzung und Elektroantrieb.

Veränderungen hat es schon viele gegeben in der Branche. Mal kleinere, wie die Einführung von ABS und ESP Systemen, mal größer wie der Umstieg von der Pferdekutsche auf den benzinbetriebenen Antrieb. Und jetzt stehen wir weder an einer großen Schwelle, bzw. sind eigentlich schon längst darüber gegangen, nur die Auswirkungen bekommen wir jetzt erst zu spüren.

Eigentlich geht es doch immer um Mobilität. Wie komme ich von A nach B. Komfortabel, schnell, bequem? Ist es dabei nicht egal, was für einen Antrieb man dafür nutzt?

Ist es. Allerdings ist unsere Wirtschaft gewohnt seit Jahrzehnten Verbrenner zu produzieren, zu reparieren und zu warten. Das ist gelernte Praxis, benötigt viele Teile, beschäftigt dadurch viele Menschen und das selbst nach dem eigentlichen Produktionsprozess noch. Ein tolles System auf dem auch ein Teil unseres Wohlstandes fußt. Und jetzt soll all das vorbei sein, so zumindest wird es häufig dargestellt. Manche Menschen vergleichen diese Veränderung mit der des Kohleausstieg, oder als tiefgreifenste Veränderung der Branche überhaupt. Superlativen ließen sich bestimmt noch weitere finden, aber Fakt ist, es gibt eine Veränderung. Eine Verlagerung weg vom reinen Verbrennungsmotor hin zu einem Drei Vier oder Fünfklang. Diesel, Benziner, Elektro, Gas, oder auch Wasserstoff. Auch wenn einige Hersteller sagen, Sie steigen aus der Verbrennerproduktion aus, ein paar Jahr haben wir da noch. Wieder andere setzen nur auf Elektroantrieb, ich glaube die Branche forscht genau so am Wasserstoffantrieb und weiteren Möglichkeiten. Im Moment ist vieles was lange Jahre fest stand in Bewegung gekommen. Ist das schlimm, nein. Müssen wir Angst haben, nein. Aber wir müssen uns auf Veränderung einlassen. Oder anders formuliert, wir dürfen Sie mitgestaltung. Die Zukunft will gestaltet werden und zwar von uns. Andere sind ja auch nicht da.

Aber was heißt das ganze jetzt für uns? Als Sauerländer habe ich per Definition schon einmal ein Problem mit Veränderung. Auch wenn das gar nicht stimmt, wir stehen Neuem nur erst einmal etwas skeptischer gegenüber als Andere. Und das ist auch gut so. Bevor wir nämlich das Gottvertrauen unserer kölschen Nachbarn haben „et hät noch immer jut jejangen“, prüfen wir lieber einmal mehr. Welche Auswirkung welche Entwicklung auf uns hat. Und jetzt wird es konkret.

Elektroautos gibt es schon einige Zeit auf dem Markt, waren aber eher Ladenhüter und etwas für eingefleischte Ökos. Aber jetzt wo eine Greta als Star gefeiert wird, Plastik krank macht und Nachhaltigkeit angesagt ist kommt Bewegung in die Sache. Dazu gerät die Politik noch dermaßen unter Druck, dass die neue Technologie finanziell unterstützt wird und plötzlich gibt es einen wahren run auf alles mit einer Batterie unterm Auto.

2020 wird das Jahr der Elektromobilität! Warum ich das behaupte? Weil meine Glaskugel das sagt. Nein im Ernst. Durch die Subventionen und Anreize der Hersteller und der Politik werden E-Fahrzeuge teilweise günstiger als Verbrenner, dazu kommen eine Vielzahl an neuen Modelle auf den Markt und die Nachfrage ist groß. Alleine seit Jahresbeginn sind die Neuzulassungen in dem Bereich deutlich gestiegen und die Auftragsbücher sind noch gut gefüllt. Jetzt gibt es nur einen Harken, was ist mit den Ladesäule , wachsen die auch mit? Gegenfrage: Gab es bei den ersten Verbrennern genügend Tankstellen? Ich glaube nicht. In dem Fall bestimmen Angebot und Nachfrage das Verhalten, laden kann man sein E-Fahrzeug an jeder haushaltsübliche Steckdose. Es wird noch ein paar Herausforderungen beim Bezahlmodus der einzelnen Anbieter geben, aber ich bin davon überzeugt, dass das eine Frage der Zeit ist und wir in zwei Jahren über unsere heutigen Gedanken nur müde lächeln können. Also Produkte gibt es genug, Infrastruktur wächst noch, geht aber schon, Kaufanreize passen auch, ja dann kann es doch losgehen. Auf auf zum nächsten Händler und lassen Sie sich elektrisieren.

Durch den Vorsprung durch Technik entsteht Freude am Fahren, nichts ist unmöglich.

In dem Sinn, gestalten Sie den Wandel mit.

Dominik Kuhlmann
Geschäftsführer
Autohaus Friedrich Hoffmann

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